Olivenöl Olivenöle Test kalt gepresst

Samstag, den 18. November 2017 um 03.52 Uhr

 

Olivenöl

Das Olivenöl, welches auch als Baumöl bezeichnet wird, wird aus dem Fruchtfleisch sowie aus dem Kern von Oliven gepresst. Es ist ein reines Pflanzenöl, welches zahlreiche Vorteile und natürlich einen hervorragenden Geschmack aufweist.

Wie Olivenöl gewonnen wird
Olivenöl wird, wie der Name schon sagt, aus Oliven vom Olivenbaum gewonnen. Die Olivenbäume werden hierzu extra gezüchtet, damit die Bäume einen guten Ertrag abwerfen. Die bei der Ernte gewonnenen Oliven werden dann gewaschen und zusammen mit ihrem Kern zerkleinert. Diese Mischung kann dann verrührt und schließlich gepresst werden.

Öle, die in einmaliger Pressung gewonnen werden, können nach dem Absitzenlassen direkt als Speise- oder Salatöle verwendet werden. Diese Öle sind qualitativ sehr hochwertig und besitzen verschiedene Inhaltsstoffe, die als sehr gesund gelten. Nicht umsonst erreichen Menschen in der Mittelmeerregion ein deutlich höheres Alter als beispielsweise Mitteleuropäer. Das kalt gepresste Olivenöl enthält nur einen geringen Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren von Ernährungswissenschaftlern empfohlen. Es setzt sich aus etwa 77 Prozent einfach ungesättigten, 9% mehrfach ungesättigten und 14% gesättigten Fettsäuren zusammen. Dieses Olivenöl gilt als wichtiger Bestandteil der gesunden, traditionellen mediterranen Ernährung.

Häufig findet man aber auch das zweimalig gepresste Olivenöl, welches noch einer Raffination, also einer Reinigung, unterzogen wurde. Diese Öle könnten nach der Erstpressung noch nicht verwendet werden, da sie eher minderwertig und ohne die spezielle Reinigung auch nicht genießbar wären. Da durch die Raffination allerdings wichtige Inhaltsstoffe verloren gehen, hat dieses Olivenöl nicht mehr die oben benannten wertvollen Eigenschaften und gilt daher als etwas minderwertiger.

Die Farbtöne des Olivenöls können von grün bis goldgelb variieren. Sofern das Olivenöl nicht gefiltert wurde, kann es auch trüb sein. Die jeweilige Farbe wird durch die individuellen Bestandteile des Öls hervorgerufen, wobei beim grünen Öl das Chlorophyll vorherrscht, beim goldgelben Öl findet man verstärkt Karotin. Die Farbe jedoch hat keinen Einfluss auf die Qualität vom Olivenöl.

Wofür Olivenöl genutzt werden kann
Viele Menschen sind unsicher, für welche Zwecke reines hochwertiges Olivenöl verwendet werden kann. Naturbelassenes Olivenöl ist für viele Zwecke verwendbar und aus der mediterranen Küche kaum wegzudenken. Auch viele Menschen in Deutschland schätzen den Geschmack und die positiven Inhaltsstoffe des Olivenöls, weshalb sie es sowohl für Salate wie auch zum Dünsten, Braten und Schmoren verwenden.
Betrachtet man es aus ernährungswissenschaftlicher Sicht, ist das Olivenöl als Kochfett bestens geeignet. Beim Dünsten und Braten wird vor allem das würzige Aroma vom Olivenöl geschätzt, allerdings sollten die jeweiligen Unterschiede zwischen den einzelnen Ölen betrachtet werden.

Vor allem beim Braten und Schmoren hat natives Olivenöl den Vorteil, dass es im Unterschied zu vielen anderen pflanzlichen Ölen relativ stabil bleibt. Durch die zahlreichen einfach ungesättigten Fettsäuren enthält es ausreichend natürliche Fettbegleitstoffe, die das Öl vor Zersetzungsprozessen schützen. Damit ist Olivenöl sogar zum Frittieren geeignet. Allerdings muss beachtet werden, dass native Olivenöle maximal auf bis 180 Grad erhitzt werden sollten. Lediglich raffiniertes Olivenöl kann auch bis auf eine Temperatur von bis zu 210 Grad erhitzt werden.

Bei der Verwendung von Olivenöl sollten allerdings die verschiedenen Öle, die auf dem Markt erhältlich sind, unterschieden werden. Einige dieser Olivenöle erzeugen Kräuteraromen, die nur dann voll zur Geltung kommen, wenn das Öl kalt genossen wird. Wieder andere Öle haben hingegen einen starken Eigengeschmack und können hierdurch andere Zutaten und Gewürze überlagern. Auch dies sollte bei der Verwendung von Olivenöl beachtet werden.

Wo Olivenöl hergestellt wird
Olivenöl wird in zahlreichen südeuropäischen Ländern hergestellt. In einigen Regionen ist das Olivenöl sogar Exportschlage, wovon viele Menschen ihren Lebensunterhalt finanzieren. Im Handel findet man daher nicht nur spanisches Olivenöl, sondern auch italienisches Olivenöl und griechisches Olivenöl.

Der Geschmack der einzelnen Öle unterscheidet sich natürlich voneinander. So schmeckt dem Einen oder Anderen sicher Olivenöl aus Spanien besser als Olivenöl aus Griechenland oder Italien. Allerdings handelt es sich hier um individuelle Vorzüge oder Ablehnungen. Grundsätzlich ist Olivenöl aus allen Regionen sehr gesund und kann sowohl kaltgepresst wie auch zum Braten verwendet werden. Besonders beliebt ist in den letzten Jahren Bio Olivenöl, welches unter natürlichen Bedingungen hergestellt wird. Die Früchte vom Olivenbaum werden in diesen Fällen nicht behandelt, um keine Chemikalien im Olivenöl zu haben. Dieses Öl ist dann natürlich noch weitaus besser für die persönliche Gesundheit, zudem können alle positiven Inhaltsstoffe vollständig erhalten bleiben. Auch im Test zum Olivenöl schneiden diese häufig sehr gut ab.

Olivenöl

Olivenöl in der Kosmetik
Olivenöl kann jedoch nicht nur in Salaten oder zum Braten verwendet werden, Olivenöl findet sich immer häufiger auch in Kosmetikprodukten. Hier wird das große Potenzial der Olive genutzt, um beispielsweise trockene Haut zu behandeln. Schon die Großeltern in Griechenland oder in Spanien wussten, dass Olivenöl trockene Haut pflegen kann.

Heute wird es in verschiedenen Produkten in der Kosmetik angewandt und wird sogar als Massageöl genutzt. Es findet sich unter anderem in Produkten zur Gesichts- und Körperpflege, aber auch für die Handpflege wird Olivenöl gern genutzt. Hierbei wirken nicht nur die Fettanteile im Olivenöl, sondern auch die hierin enthaltenen Vitamine A und E machen sich positiv bemerkbar. Sie können die Haut elastischer machen, wodurch sie auch widerstandsfähiger wird. Durch die Geschmeidigkeit der Cremes und Lotionen ist auch das Auftragen der Kosmetik auf der Haut sehr einfach, auch ein Ablagern in den kleinen Hautfältchen kommt nicht vor.


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